Sonntag, 30. November 2014

„Fegen für Bier“? Ein hoch umstrittenes Projekt der Suchthilfe für schwerst- und mehrfachabhängige Menschen in Essen läuft. Und dann eine „Überraschung“: Die Teilnehmer haben ihre eigene Würde.
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Samstag, 29. November 2014

Ein Kleinkind wird seinem Schicksal überlassen. Zugleich die Frage, ob auch ein Afrikaner ein guter Vater sein kann. Dazu ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das dem einen eine Stimme gibt und gleichzeitig die Arbeit auf der anderen Seite erschweren wird. Ein Ausflug in die Untiefen des Kinder- und Jugendhilfesystems.
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Wir sind auf dem Weg in die Vollbeschäftigung, sagt der Chef der Bundesagentur für Arbeit. Wenn da nicht wären: Die Langzeitarbeitslosen, die Schwerbehinderten ...
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Donnerstag, 27. November 2014

Der Mindestlohn wird nicht von allen eingehalten werden. Das ist sicher. Aber dass das Bundesfinanzministerium Beihilfe leisten will, ist schon bemerkenswert.
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Schulsozialarbeiter in Nordrhein-Westfalen vor der Abwicklung bewahrt. Für die nächsten drei Jahre.
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Dienstag, 25. November 2014

„Eine Welt ohne Zufall ist eine Welt unter ständiger Kontrolle“. Wer bei Amazon in die Lagerhallen blickt, sieht in die Zukunft einer sich ausbreitenden Screening-Mentalität in der Arbeitswelt.
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Montag, 24. November 2014

1974 reloaded? Die Gewerkschaft ver.di will im Schnitt zehn Prozent mehr (nicht nur) für Erzieher/innen. Dagegen wären GDL & Co. fast schon tarifpolitische Softies.
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Sonntag, 23. November 2014

Drogenpolitik ist ein schwieriges Terrain. Gerade dann muss man diskutieren und streiten - dürfen.
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Samstag, 22. November 2014

Irgendwann allein zu Haus? Ein weiterer Baustein auf dem Weg in eine Entsolidarisierung des Versicherungssystems, zugleich ein durchaus konsequentes Modell in Zeiten einer radikalen Individualisierung.
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Donnerstag, 20. November 2014

Katholische und andere Menschen. Das Bundesverfassungsgericht steht (weiter) fest an der Seite der Kirche. Es wird Zeit für eine grundlegende Änderung.
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Mittwoch, 19. November 2014

19.11.2014, Mainz

"Der Beruf Zahntechniker/-in - Positioniert er sich neu?"

Vortrag auf der Herbst-Versammlung des Zahntechniker-Handwerks Rheinland-Pfalz

Dienstag, 18. November 2014

Ein sehr spezielles Billiglohnmodell in den USA: Warum man in Kalifornien Gefangene nicht vorzeitig aus dem Knast lassen möchte und was das mit den Waldbränden und ihrer Bekämpfung zu tun hat.
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Der Mindestlohn kommt - aber kommt auch seine Kontrolle und welche? Der Blick über den nationalen Tellerrand kann helfen.
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Sonntag, 16. November 2014

Beatmungspatienten in einem Bürogebäude und der Frust der Behörden mit einem renitent schlechten Pflegeheim. Aus den Niederungen realer Pflegemissstände.
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Samstag, 15. November 2014

Jenseits der Schlachthöfe mit ihren osteuropäischen Werkvertragsarbeitern: Der Terror der guten Laune. Fröhliche Selbstausbeutung als Endzweck der Angestelltenexistenz.
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Billig, billiger, Deutschland. Wie sich die Umsätze in der deutschen Fleischindustrie verdoppeln konnten und warum der Mindestlohn ein fragiler Fortschritt ist.
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Donnerstag, 13. November 2014

Ob der Chef der Drückerkolonne gedrückt hat? Oder: Von der Kraft der Beziehungen und Netzwerke und was das mit der "Riester-Rente" zu tun haben könnte.
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Jenseits der Defizitfokussierung: Langer Atem, glückliche Zufälle und mehr. Wie Kinder türkischer Einwanderer Karriere machen
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Dienstag, 11. November 2014

Aufatmen bei vielen verbunden mit der Gefahr einer Überbewertung. Der Europäische Gerichtshof und seine Entscheidungen. Diesmal hat man sich einer jungen Rumänin in Leipzig angenommen.
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Interview "Hartz-IV: Prof. Stefan Sell zum EuGh-Urteil für EU-Ausländer" (Phoenix) am 11.11.2014:



Interview zum Thema "EuGH-Urteil zum Hartz IV-Bezug für EU-Bürger in Deutschland" (SWRinfo) am 11.11.2014
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11.11.2014, Berlin

„Standpunkte: Zurück in den Arbeitsmarkt – Was hilft wem?“
Podiumsdiskussion auf der Jahrestagung 2014 der BAG Arbeit „Zurück in den
Arbeitsmarkt: Was hilft wem?“

Teilnehmer:
Dr. Rose Langer (Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Thomas Friedrich (Bundesagentur für Arbeit), Christina Ramb (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Dr. Wilhelm Adamy (Deutscher Gewerkschaftsbund), Prof. Dr. Stefan Sell (Hochschule Koblenz) und Hans-Peter Eich (bag arbeit)
11.11.2014, Berlin

„Die öffentlich geförderte Beschäftigung vom Kopf auf die Füße stellen“

Vortrag beim Bundesausschuss des Sozialverbandes VdK

Montag, 10. November 2014

10.11.2014, Berlin

„Der lange Schatten eines un-möglichen Unterfangens: Arbeitsmarktpolitik in Deutschland“

Laudatio anlässlich der Festveranstaltung 25 Jahre BAG Arbeit

Sonntag, 9. November 2014

Von damaligen Mauern, beseitigten Mauern und fortbestehenden Mauern (nicht nur) in den Köpfen.
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Samstag, 8. November 2014

Man bittet das Bundesverfassungsgericht um „Hilfe in höchster Not“. Es geht also um die Pflege. Um die Pflege von Menschen mit Grundrechten.
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Freitag, 7. November 2014

Interviewpartner im Beitrag "Streik der GDL: Lokführer beenden Arbeitsniederlegung bereits am Samstag" in der Nachrichtensendung "Tagesthemen" (ARD) am 07.11.2014
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07.11.2014, Essen

„Unsinn im Quadrat – Fehlsteuerungen in der Arbeitsmarktpolitik.
Den Städten fällt das auf die Füße“

Vortrag anlässlich 25 Jahre Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG)

Donnerstag, 6. November 2014

"Wer bestellt, bezahlt auch". Stefan Sell im Gespräch mit Manfred Götze in der Sendung "Campus & Karriere" (Deutschlandfunk) am 06.11.2014
Der Sozialwissenschaftler Stefan Sell hält die Umsetzung eines Kita-Qualitätsgesetzes derzeit für unrealistisch. Dafür müsste der Bund die Kommunen finanziell entlasten. Doch der zeige keine Bereitschaft, denn die laufende Legislaturperiode stehe "unter der Oberhoheit der schwarzen Null im Bundeshaushalt".
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Wer sich übrigens für das Ergebnis der "Konferenz zur frühen Bildung" zwischen Bund und Bundesländern interessiert, der kann die Zusammenfassung in einer Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums lesen, die mit Mehr Qualität in der Kindertagesbetreuung überschrieben ist. Dort findet man die folgende Perspektive, die hier ohne Kommentierung zitiert werden soll:
»Als nächster Schritt wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern des Bundes, der Länder und der Kommunalen Spitzenverbänden sowie unter Beteiligung der weiteren Verbände und Organisationen einzusetzen und jährlich auf Ministerebene zum Qualitätsprozess zu tagen. Für 2016 ist ein Bericht geplant.«
Neue Studie zur Langzeitarbeitslosigkeit: Immer mehr sind auf Dauer abgehängt

Das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz hat eine neue Untersuchung vorgelegt:

Obermeier, Tim; Sell, Stefan und Tiedemann, Birte: Es werden mehr. Aktualisierte Abschätzung der Zielgruppe für eine öffentlich geförderte Beschäftigung aus der sich verfestigenden Langzeitarbeitslosigkeit (= Remagener Beiträge zur Sozialpolitik 15-2014), Remagen, 2014
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In Deutschland gehören über 480.000 Personen zu den erwerbsfähigen, zugleich aber arbeitsmarktfernsten Menschen, die von einer teilhabeorientierten öffentlich geförderte Beschäftigung profitieren könnten.
Als „arbeitsmarktfern“ haben wir Menschen definiert, die in den letzten drei Jahren keiner Beschäftigung nachgegangen sind und die zudem mindestens vier Vermittlungshemmnisse aufweisen. Als „Vermittlungshemmnisse“ definieren wir Eigenschaften der Personen wie höheres Alter, gesundheitliche Einschränkungen oder fehlende Qualifikation, die nachweislich die Chancen auf einen regulären Arbeitsplatz enorm einschränken, da Betriebe diese Personen schlichtweg nicht mehr einstellen.
Bereits im letzten Jahr haben wir eine Auswertung zu den arbeitsmarktfernen Menschen vorgelegt und gezeigt, dass 2011 mehr als 435.000 Menschen zu den arbeitsmarktfernen Personen zählten – auf Grundlage einer restriktiven Bestimmung der möglichen Zielgruppe, wie sie der Gesetzgeber vorgegeben hat. Hintergrund der Untersuchung waren die gesetzlichen Veränderungen im SGB II, wonach öffentlich geförderte Beschäftigung nur noch für arbeitsmarktferne Menschen eingesetzt werden soll.
Mit den aktuellsten Daten könne wir jetzt zeigen, dass die Zahl im Vergleich zu 2011 um über 10 Prozent angestiegen ist. Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren die Arbeitsmarktfernsten nicht und wir sehen eine massive Verhärtung und Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit im Grundsicherungssystem – mit enormen Folgekosten für die Betroffenen und die Gesellschaft.
In den Haushalten dieser 480.000 Personen leben außerdem über 340.000 Kinder unter 15 Jahren, die besonders von der Situation ihrer Eltern betroffen sind und die von einer teilhabeorientierten öffentlich geförderten Beschäftigung ihrer Eltern enorm profitieren könnten. Gegenüber 2011 ist die Zahl der betroffenen Kinder um 11,5 Prozent gestiegen und damit noch stärker als die Zahl der Erwachsenen.
Eine an den Langzeitarbeitslosen und am normalen Arbeitsmarkt orientierte öffentlich geförderte Beschäftigung könnte einen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Integration dieser Personen leisten.

Mittwoch, 5. November 2014

05.11.2014, Bad Neuenahr-Ahrweiler

Die demografische Entwicklung. Vom Mittelmeer in den Landkreis Ahrweiler

Vortrag auf der Dienstbesprechung der haupt- und ehrenamtlichen Bürgermeister und weiterer Funktionsträger im Landkreis Ahrweiler
Interview zum Thema "Streik der Lokführer" (SWRinfo) am 05.11.2014
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Dienstag, 4. November 2014

Sie wächst und wird weiter wachsen - die Altersarmut. Neue bedrückende Zahlen am Anfang einer bitteren Wegstrecke.
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Sonntag, 2. November 2014

„Todesurteil für viele Flüchtlinge“. Mare Nostrum hat 150.000 Menschen im Mittelmeer gerettet, jetzt kommt Triton.
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