Samstag, 30. November 2013

Anderthalb Schritte vor, ein Schritt zurück? Die Regelungen zum flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn im Koalitionsvertrag.
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Eine "tickende Zeitbombe" für die Versicherten in der GKV entschärft man nicht wirklich durch eine "Nebenabsprache" und eine angebliche "Protokollnotiz" ist vor allem eine Beruhigungspille: Die Neuordnung der Krankenkassenfinanzierung und die späte Einsicht, dass da für die "kleinen Leute" was schief laufen kann bzw. wird.
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Freitag, 29. November 2013

29.11.2013, Düsseldorf

„Wiedereinstieg - wenn individuelle Wünsche auf die Strukturen des Arbeitsmarktes treffen“

Keynote auf der Informationsveranstaltung „... und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“ zum „Equal Pay Day 2014

Donnerstag, 28. November 2013

28.11.2013, Limburg

"Der überflüssige Mensch". Ausgrenzung bei Arbeit, Wohnung und Teilhabe. Eine Unausweichlichkeit unseres Systems?

Sozialpolitischer Vortrag im Rahmen einer Veranstaltungsreihe anlässlich von 25 Jahren Wohnungslosenhilfe der Caritas Limburg

Mittwoch, 27. November 2013

27.11.2013, Bonn

"Wie attraktiv ist die Evangelische Kirche als Arbeitgeber?
Eine Außenperspektive auf den Elementarbildungsbereich der Tageseinrichtungen für Kinder zur Gewinnung und Bindung von gutem und qualifizierten Personal. Was ist zu beachten, muss besser werden und wovon sollte es mehr geben?"

Vortrag auf der Mitgliederversammlung des Rheinischen Verbandes  Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder

Dienstag, 26. November 2013

Das Statistische Bundesamt bringt es in der für die Bundesstatistiker so trockenen Art und Weise, aber zugleich absolut zutreffend schon in der Überschrift der Pressemitteilung über den neuen "Datenreport 2013" auf den Punkt: "Mehr Jobs, aber auch mehr Armut".
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Montag, 25. November 2013

Von "Work hard. Have fun. Make history" bei Amazon zur Proletarisierung der Büroarbeit in geistigen Legebatterien. Streifzüge durch die "moderne" Arbeitswelt.
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Freitag, 22. November 2013

Ein "historisches" Verhandlungsergebnis zur Finanzierung der Krankenkassen?
Fragt sich natürlich, für wen.
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22.11.2013, Frankfurt

"Wird schon irgendwie funktionieren versus geteilte Verantwortung für den Platzausbau für die Jüngsten"

Vortrag beim Fachtag "Qualität gemeinsam gestalten" der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Kinderarbeit Hessen

Donnerstag, 21. November 2013

Das deutsche "Jobwunder" zwischen glücksuchenden Zuwanderern, tollen Kopfzahlen und der eigenen Realität an den Rändern, die immer weiter in die Mitte wachsen.
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Mittwoch, 20. November 2013

Überall wird darüber diskutiert, dass landauf landab Erzieher/innen fehlen, dass es zunehmend schwieriger wird, in vielen Kitas überhaupt noch offene Stellen besetzen zu können. Eigentlich ideale Bedingungen dafür, dass sich an den Rahmenbedingungen der Arbeit etwas ändern müsste, beispielsweise bei der Vergütung. Das allerdings kann man derzeit nicht wirklich beobachten. Dann sollte man wenigstens erwarten, dass man pfleglich umgeht mit denen, die man (noch) hat. Aber auch das stellt sich teilweise ganz anders dar. Gehen wir beispielsweise nach Rheinland-Pfalz und dort in den Westerwaldkreis.
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Dienstag, 19. November 2013

Studiogast in der Nachrichtensendung "Der Tag" (Phoenix) am 19.11.2013, 23:00 - 0:00 Uhr zum Thema Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen in den Bereichen Arbeitsmarkt und Rente.
"Trippelschritt in die richtige Richtung" oder "Goldene Röcke für Deutschland" als symbolisches Substitut für wirkliche Veränderungen? Eine embryonale Frauenquote als Ablenkungsmanöver von den wahren Herausforderungen der Geschlechterpolitik.
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Montag, 18. November 2013

Die Rentenversicherung zwischen kinderzahlabhängiger Talfahrtbeschleunigung und einem schönen Blick auf die Schweizer Berge. Irgendwo dazwischen die großkoalitionäre Sparflamme.
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Die neue Woche startet mit einem quasi religiösen Hintergrundrauschen für die sich zuspitzenden Koalitionsverhandlungen. Das kann man ableiten aus den Worten des Fraktionsvorsitzenden der Unionsparteien im Bundestag, Volker Kauder: "Für die SPD sind die 8,50 Euro ein Glaubensbekenntnis", sagte der CDU-Politiker in der ARD. "Und das nehme ich zur Kenntnis, und deswegen ist es schon richtig, dass irgendwo diese 8,50 Euro auftreten werden." Bekanntlich und mal ganz wertfrei gesprochen haben Glaubensbekenntnisse ein fundamentales und letztendlich nie auflösbares Problem:
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Sonntag, 17. November 2013

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung - das ist die, die in der Werbung von sich ganz unbescheiden behauptet, hinter jeder stecke ein kluger Kopf - hat auch eine Sonntagsausgabe. Und in der neuen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung findet sich immerhin als Aufmacher im Wirtschaftsteil ein bemerkenswert schlechter Artikel mit der Überschrift "Es gibt zu viele Krippen in Deutschland" vom international anerkannten Krippen-Experten Georg Meck ;-)
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Samstag, 16. November 2013

Die Würde des Menschen ist unantastbar - "es sei denn, er ist altersdement oder sonst sehr pflegebedürftig". Und in Berlin? "Parturient montes, nascetur ridiculus mus"
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Auch wenn das Thema Kindertagesbetreuung derzeit irgendwie verloren gegangen ist in den Medien und damit auch in der öffentlichen Wahrnehmung - die Probleme sind deswegen nicht kleiner geworden. Ganz im Gegenteil besteht derzeit die Gefahr, dass aufgrund des Absinkens unter die medial vermittelte Wahrnehmungsschwelle die real existierenden schlechten Bedingungen vor Ort perpetuiert werden und darüber hinaus sich noch weiter verschlechtern müssen, denn in vielen Kommunen, denen heute schon das Wasser bis zum Hals steht, müssen aufgrund des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz weiter Plätze geschaffen werden für die Kleinsten - und angesichts der enormen Kosten, die damit verbunden sind, besteht eine innere Logik, dass der Ausbau mit einer Tendenz zur Absenkung der bereits heute schlechten Rahmenbedingungen verbunden sein wird.
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Freitag, 15. November 2013

Hartz mag Hartz IV nicht: "Hätte ich Leutheusser-Schnarrenberger geheißen, wäre mir das erspart geblieben".
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Academia meets Politics: Luncheon Discussion with Professor John Hattie
15.11.2013, Berlin, Parlamentarische Gesellschaft
>> zu John Hattie: www.visiblelearning.de

Donnerstag, 14. November 2013

14.11.2013, Birkenfeld

„Jenseits des Alarmismus, aber vor der Existenzfrage: Was der demografische Wandel für die Landkreise bedeutet und was man (nicht) machen sollte/könnte/müsste!“

Vortrag auf der Öffentlichen Hauptversammlung des Landkreistages Rheinland-Pfalz

Mittwoch, 13. November 2013

Immer wieder wird man in diesen Tagen seitens interessierter Vertreter der "Den Deutschen geht es immer besser"-Message mit dem Hinweis konfrontiert, dass die von den "anderen", also zumeist linken politischen Kräften und sonstigen Berufspessimisten kolportierte These, dass die Ungleichheit in unserer Gesellschaft zunehmen würde, seit Jahren schon nicht mehr zutreffe, wir ernten jetzt die Früchte der "Flexibilisierung" des Arbeitsmarktes und auch die Niedrigst- und Niedriglöhner würden profitieren von Job- und sonstigen Wundern in diesem Land - ergo dürfe man auf keinen Fall den Niedriglohnsektor etwa durch einen unverschämt hohen Mindestlohn beschädigen, würde man doch die angeblich dort gestrandeten Geringqualifizierten und sonstige Problemgruppen des Arbeitsmarktes wieder in die bittere Arbeitslosigkeit treiben.
An solchen Stellen muss man sich immer wieder mal retten in die Welt der "kalten" Zahlen und Fakten.
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Der Mindestlohn ist schlecht, sagen die Wirtschaftsweisen. Einer von ihnen sagt das Gegenteil. Schauen wir also mal genauer hin.
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Interview mit mir zu einem Thema, das leider irgendwie aus der medialen Aufmerksamkeit verschwunden ist. Aber deshalb sind die Probleme keineswegs weg:

"In vielen Krippen herrschen hanebüchene Zustände", Süddeutsche.de, 13.11.2013
Zentrale Probleme in der Kinderbetreuung werden durch den schnellen Krippenausbau noch verschärft: Sozialwissenschaftler Stefan Sell über den Erziehermangel und die Gefahr, dass die Politik lieber die nächste Sau durchs Dorf treibt statt endlich die Qualitätsdefizite in den Kitas zu beseitigen

Dazu auch die gute Zusammenfassung in dem Artikel:

 Barbara Galaktionow: So sollten Kinder betreut werden, Süddeutsche.de, 13.11.2013
Der Krippenausbau geht voran, doch dabei bleibt die Qualität vielfach auf der Strecke. Was muss passieren, damit Eltern ihre Töchter und Söhne guten Gewissens in die Kita bringen können? Die Agenda 2017 fasst zusammen, was die Politik tun muss - damit Kinder nicht nur verwahrt, sondern auch gefördert werden
13.11.2013, Spiesen-Elversberg

"Die Sozialpolitik in den kommenden Jahren vor dem Hintergrund der anstehenden Neuauflage einer Großen Koalition"

Vortrag auf der Mitgliederversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland

Dienstag, 12. November 2013

Wieder einmal gut gemeint, aber nur gehopst statt gesprungen? Der nette Versuch, Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern auf dem Berichtsweg herzustellen.
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Interview "Große Koalition: Neue Fesseln für den Arbeitsmarkt?" im Wirtschaftsmagazin "Profit" (WDR 5) am 12.11.2013, 18:05 - 18:30 Uhr
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12.11.2013, Köln

„Zweiter und dritter Arbeitsmarkt in Deutschland. Ein Geschäftsfeld für Bildungsträger?" 

Vortrag auf der Mitgliederversammlung der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland

Sonntag, 10. November 2013

Da ist es wieder, dass bildungspolitische Desaster namens "Kooperationsverbot". Erste Signale aus der Koalitionsverhandlungsgruppe "Bildung" deuten an, wohin die Reise gehen wird.
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Samstag, 9. November 2013

Placebo-Politik im Gesundheitswesen - dafür braucht man nun wirklich keine Große Koalition.
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Viele starren derzeit nach Berlin - und warten auf Ergebnisse aus den Koalitionsverhandlungen. Unter anderem geht es da auch um die Bildung und ganz konkret um den - übrigens durch die letzte GroKo angerichteten - Schlammassel namens "Kooperationsverbot" zwischen Bund und Ländern, das sich zunehmend als das herausstellt, was damals im Vorfeld seiner sogar grundgesetzlichen Verankerung von 101% aller befragten Experten bereits vorausgesagt wurde: Schwachsinn und der Komplexität einer modernen Bildungsgesellschaft nicht angemessen. In der Folge haben die föderalen Systeme im Lichte der tatsächlichen Herausforderungen dann so reagiert, wie man das kennt: mit Umgehungsstrategien.
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Freitag, 8. November 2013

Studie des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz: 435.000 Menschen in Deutschland nahezu chancenlos am Arbeitsmarkt:

Obermeier, Tim; Sell, Stefan und Tiedemann, Birte: Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe für eine öffentlich geförderte Beschäftigung. Methodisches Vorgehen und Ergebnisse der quantitativen Abschätzung (= Remagener Beiträge zur Sozialpolitik 14-2013), Remagen, 2013
>> PDF-Datei


Forscher der Hochschule Koblenz berechnen: 435.000 Menschen in Deutschland nahezu chancenlos am Arbeitsmarkt
Gibt es noch eine Zielgruppe für öffentlich geförderte Beschäftigung? Wenn ja, wer sind diese am Arbeitsmarkt nahezu chancenlosen Menschen und wie viele? Wissenschaftler des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz haben den potentiellen Personenkreis definiert und seine Größe auf Basis des Panels Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung (PASS) berechnet. Das Ergebnis: Mehr als 435.000 Menschen in Deutschland sind so „arbeitsmarktfern“, dass ihre Chancen auf einen regulären Arbeitsplatz gen Null gehen. Gleichzeitig zeigen diese Menschen eine hohe Arbeitsmotivation und fühlen sich zunehmend gesellschaftlich ausgegrenzt. Zusammen mit ihnen leben mehr als 300.000 Kinder, die von der Situation ihrer Eltern betroffen sind.
08.11.2013, Wiesbaden

Vorstellung der Studie "Messkonzept zur Bestimmung der Zielgruppe für eine öffentlich geförderte Beschäftigung. Methodisches Vorgehen und Ergebnisse der quantitativen Abschätzung" des Instituts für Bildungs- und Sozialpolitik der Hochschule Koblenz (IBUS) im Rahmen einer Pressekonferenz der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Hessen in Kooperation mit der Initiative Pro Arbeit bei der Landespressekonferenz Hessen

Donnerstag, 7. November 2013

Der Staat sorgt sich um sich: Leiharbeit minus für die "normale" Wirtschaft, Leiharbeit plus für öffentliche Arbeitgeber?
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Mittwoch, 6. November 2013

Hartz IV: Von "einladungsresistenten Leistungsberechtigten" über die Konstruktion von "guten" und "schlechten" Alleinerziehenden bis hin zum Sterben ordentlicher Träger von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die nicht mehr können und nicht mehr wollen.
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Dienstag, 5. November 2013

Entsetzte Arbeitgeber(funktionäre), wenn Sonntagsreden Wirklichkeit zu werden drohen, zugleich aber auch betriebliche Realitäten eigener Art und Frauen, die sich selbst schädigen.
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Erinnern wir uns noch an den kurzen Moment der medial inszenierten Betroffenheit, als angesichts von mehr als 1.100 Toten und 2.500 Verletzten bei einem Fabrikeinsturz in Bangladesch die Frage der Arbeitsbedingungen an den ausgelagerten Werkbänken der Textilkonzerne sogar bis in die Talkshows von Jauch & Co. geschwappt ist? Eigentlich ist das noch gar nicht so lange her - aber schon wieder versunken im Schattenreich der wabernden Wiedervorlage-Themen.
Und was muss man heute der Wirtschaftspresse entnehmen? Das Geschäft mit Bekleidung zu Niedrigstpreisen floriert – trotz Negativschlagzeilen über die Herstellungsbedingungen.
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Montag, 4. November 2013

Interviewpartner im Beitrag "Freiwillige Überstunden zum Nulltarif? Netto-Mitarbeiter unter Druck" des Wirtschaftsmagazins „WISO“ (ZDF) am 04.11.2013, 19:25 – 20:15 Uhr
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Schein und Sein in der Arbeitslosenverwaltungswelt: Bunte Farbe für die Agentur und "Verfolgungsbetreuung" von Jugendlichen in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften im Untergeschoss der Jobcenter.
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Sonntag, 3. November 2013

Was war das für eine Welle vor ein paar Monaten, als es um das "Betreuungsgeld" in der öffentlichen Diskussion ging. Zeitweilig konnte und musste man den Eindruck bekommen, die mit dieser Leistung vorgesehenen und mittlerweile auch eingeführten 100 Euro entscheiden über Schicksalsfragen der in unserem Land lebenden Familien. Das Thema wurde einerseits hochgepusht zu einer grundsätzlichen Frage der "Wahlfreiheit" von Familien, auf der anderen Seite fielen die Kritiker über diese neue Geldleistung her und demaskierten diese als "Herd"- oder "Fernhalteprämie".
Dabei geht es in Wirklichkeit am Beispiel dieser Geldleistung um grundsätzliche Fragen der Familienpolitik, die sich allerdings nicht auf das neue Pflänzchen Betreuungsgeld reduzieren lassen, vielmehr kann man diese exemplarisch daran aufzeigen und zur Diskussion stellen.
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Samstag, 2. November 2013

Interviewpartner im Beitrag "Betreuungsgeld: Zwischenbilanz nach drei Monaten" in der Nachrichtensendung "Aktuelle Stunde" (WDR-Fernsehen) am 02.11.2013, 18:50 - 19:30 Uhr
Heiße Ware aus dem Knast: Ein Blick auf die Arbeitswelt hinter den "schwedischen Gardinen".
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Wie der amputierte "Zivildienst 2.0" in die Fußstapfen der "Ein-Euro-Jobs 1.0" getreten ist und was das alles mit der "Lebenslüge" der öffentlich geförderten Beschäftigung zu tun haben könnte.
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