Montag, 31. Dezember 2012

Mit Blick auf die Arbeitsmarktentwicklung wird ja gerne vom "deutschen Jobwunder" gesprochen. Bekanntlich hat jede Medaille zwei Seiten und viele Kritiker verweisen beispielsweise auf die zunehmenden psychischen Belastungen, denen diejenigen ausgesetzt sind, die einen Arbeitsplatz haben. Die teilweise sehr populär geführte Debatte über die stark steigende Zahl an "Burn-out"-Fällen mag ein Hinweis sein auf die Über- oder Vernutzung von Menschen auf bestimmten Arbeitsplätzen. Zumindest statistisch scheint sich dies belegen zu lassen.
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Samstag, 22. Dezember 2012


Interview zum Thema „Neue Tricksereien in der Leiharbeitsbranche“ in der Sendung „Arbeitsplatz“ (SWR 1) am 22.12.2012, 14-15 Uhr

Freitag, 21. Dezember 2012

Wenn man wenigstens vor den Feiertagen Ruhe hätte vor einer der größten Seuchen der modernen Sozialpolitik, also vor "Reformvorschlägen". Den älteren Semestern ist sicher noch bekannt, dass der Terminus "Reform" etwas Positives ausdrücken sollte und in der Vergangenheit waren mit Reformvorschlägen und tatsächlichen Reformen dann auch meistens Verbesserungen hinsichtlich der Lebenslage der Menschen gemeint und verbunden. Mittlerweile stöhnen viele Menschen und das nicht ohne Grund auf, wenn sie mit Reformvorschlägen konfrontiert werden - meinen diese heute in aller Regel eher eine Verschlimmbesserung der gegebenen Situation, wenn nicht schlichtweg Kürzung vorhandener Leistungen oder Abbau von Leistungsansprüchen. Die neuere Geschichte der "Rentenreformen" kann und muss leider so gelesen werden.
Ein wichtiger Baustein bei den bereits realisierten Leistungskürzungen im umlagefinanzierten Rentensystem war die Einführung von "Abschlägen" bei vorzeitiger Inanspruchnahme von Rentenleistungen.
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Mittwoch, 19. Dezember 2012

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder und zunehmend kritisch über die expandierende Leiharbeit in Deutschland berichtet. Seit der Deregulierung der "Arbeitnehmerüberlassung" im Zuge der Umsetzung der "Hartz-Reformen" am Arbeitsmarkt ist die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland - lediglich kurz unterbrochen von dem krisenbedingten Einbruch 2008/2009 - stark angestiegen: Von 328.000 im Jahr 2003 bis an die Millionengrenze im laufenden Jahr. In den vergangenen Jahren hat der kritische Blick auf die Arbeitsbedingungen in der Leiharbeit wie auch auf die offensichtliche Instrumentalisierung dieser Beschäftigungsform von Seiten vieler Unternehmen zum Zwecke des Lohndumping dazu geführt, dass die Forderung nach einer Regulierung der Leiharbeit immer lauter geworden sind. Diese Debatte hat dann zur Einführung eines Branchenmindestlohns in der Leiharbeit geführt. Darüber hinaus gab es im Mai dieses Jahres in der Metall- und Elektroindustrie einen Tarifabschluss, der für die in dieser Branche beschäftigten Leiharbeiter ab dem 1. November 2012 die Auszahlung von Branchenzuschlägen vorsieht, die im Frühjahr 2013 weiter angehoben werden sollen und die für Leiharbeiter nach einer sechswöchigen Beschäftigung im Entleihunternehmen eine ordentliche Lohnerhöhung bedeuten - bzw. bedeuten würden, wenn sie denn auch bei ihnen ankommt. Und hier gibt es nun zahlreiche Probleme, auf die von der IG Metall in einem Pressegespräch am 18.12.2012 hingewiesen wurde.
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Sonntag, 16. Dezember 2012

Immer öfter taucht in der gesellschaftspolitischen Debatte der Terminus "Inklusion" auf, wenn es um Menschen mit Behinderungen geht. Zumindest semantisch haben wir also einen gewaltigen Entwicklungssprung gemacht - von anzustrebender "Integ
ration" hin zu "Inklusion" als Zielgröße, denn die meint deutlich mehr als die Integration in eine wir auch immer definierte "Normalität". Im Grunde, das sei hier nur angemerkt, ist "Inklusion" ein gleichsam revolutionäres Konzept. markiert sie doch eine umfassende Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen und damit weitaus mehr als die Herstellung von Passungsfähigkeit bei den Menschen mit Behinderungen im Rahmen der "normalen" Strukturen, die sich bei einer Integration nicht verändern müssen, denn angepasst werden die zu integrierenden Menschen.
Nun ist derzeit hinsichtlich der Inklusionsdebatte hier bei uns eine Verengung auf den Bereich der Bildungspolitik und hierbei eine ausgeprägte Schullastigkeit festzustellen, was angesichts der bislang erfolgten Separierung vieler Schüler/innen mit Behinderungen in Sondersysteme im Schulbereich auch nicht überraschen mag - eine Debatte mit den typisch deutschen Ausprägungen "entweder-oder", also alle Kinder in das Regelschulsystem oder Erhalt der Sonder-und Förderschuleinrichtungen, weil das doch besser sei für die Kinder. Wie so oft wird die Wahrheit in der Mitte liegen.
Hier soll es aber gerade nicht um die Schulfrage gehen.
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Freitag, 14. Dezember 2012

Die Bundesagentur für Arbeit schafft Arbeit - eine gute Nachricht, sollte man meinen. Der zweite Blick zeigt aber: Sie schafft vor allem Arbeit für die eigenen Mitarbeiter.
Thomas Öchsner bringt es in seinem Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" auf den Punkt:
>> Die zehn Gebote Gottes enthalten 279 Wörter, die amerikanische Unabhängigkeitserklärung 300, die EU-Verordnung über den Import von Karamellbonbons exakt 25.911. Das zeigt: Was wirklich wichtig ist, lässt sich prägnant zusammenfassen. Die Realität sieht in vielen Unternehmen und Behörden meist anders aus. Es wird geschrieben, korrigiert und gemailt, was das Zeug hält. <<
Die Mitarbeiter in den 305 Jobcentern und 176 Arbeitsagenturen werden sich eher mit der EU-Ebene solidarisieren als mit den zehn Geboten. Wie es bei ihnen aussieht, kann man jetzt auf der Basis einer Anfrage im Bundestag etwas genauer nachvollziehen.
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Donnerstag, 13. Dezember 2012


Interviewpartner im Beitrag "Amazon: Hinter den Kulissen des Onlinegiganten" des Wirtschaftsmagazins "Marktcheck" (SWR-Fernsehen) am 13.12.2012, 21:00 - 21:45 Uhr
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Schrumpft sie schon oder stagniert sich noch? Das ist die zentrale Frage, wenn man sich die aktuelle Studienlage anschaut zu der für Deutschland so wichtigen, zugleich aber irgendwie auch konturlosen "Mittelschicht". Eine Studie – im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung vom DIW Berlin und der Universität Bremen erstellt - kommt zu dem Befund, dass sich die Mittelschicht in einen Schrumpfungsprozess befindet, während eine andere Studie – von der Konrad-Adenauer-Stiftung - eine stabile Stabilität ausweist. Nun haben wir an dieser Stelle zwei Optionen: Rückzug in das Lager der bekennenden Defätisten, nach deren (durchaus nicht unplausiblen) Lebensauffassung Statistiken und Studien einen fundamentalen Kaugummi-Charakter aufweisen, mit dem Vorteil, dass man die Ergebnisse in die eine oder eben in die andere Richtung ziehen kann, wie man es braucht. Wer zu dieser Fundamentalisten-Gruppe gehört, der braucht jetzt einfach nicht weiterlesen. Denn die andere Option lautet: Schauen wir einmal genauer hin, warum man zu einer völlig anders gelagerten Aussage kommen kann - und natürlich interessiert auch, wie es denn nun wirklich um "die Mittelschicht" bestellt ist.
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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Diese Tage wurde mal wieder eine neue Test-Sau durchs Bildungsdorf getrieben - diesmal waren die Grundschulen dran. Die Ergebnisse der internationalen Grundschulstudie Iglu sind eigentlich ein Weihnachtsgeschenk der testierenden Bildungsforscher an die Schulen, können sich doch die Grundschüler in Deutschland mit einem Platz im oberen Drittel behaupten. Und das, obwohl mittlerweile 25 Prozent mehr Kinder mit Migrationshintergrund in den Schulen sind als noch im Jahr 2001. Natürlich kamen auch gleich wieder die Berufsnörgler, die darauf hinweisen, dass es aber Länder gibt, die noch besser sind und vor allem: Neben der Tatsache, dass weiterhin ein Fünftel der Grundschüler ohne ausreichende Lese-und Rechenfähigkeiten in die Sekundarstufe I geschickt werden, gibt es auch am oberen Rand, bei den besonders begabten Kindern ein Problem der Nicht- oder Mangelförderung ihrer Potenziale.
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Montag, 10. Dezember 2012

Ach die Statistik - immer wieder gut für eine leider nicht selten fragwürdige Meldung. Hier soll jetzt nicht der angebliche statistische Befund analysiert werden, dass für repräsentativ ausgewählte Frauen der Genuss einer Tafel Schokolade mehr Glücksgefühle auslöst als Sex. Das wäre dann doch zu profan und der sozialpolitische Bezug kann auch nur mit einigen Schwierigkeiten hergestellt werden. Bleiben wir lieber in dem ergiebigen Feld der Arbeitsmarktstatistik. Auf Spiegel Online erscheint regelmäßig die Kolumne "Mythen der Arbeit", in der der Leiter des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Joachim Möller, eine Statistik-Aufklärung für interessierte Leser betreibt. In der neuen Ausgabe geht es um eine spannenden Frage: "Hartz-IV-Empfänger sind alle schon lange arbeitslos - stimmt's?"
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Die Minijobs sind und bleiben ein Problem auf dem Arbeitsmarkt, das durch die Entscheidung der Bundesregierung, im kommenden Jahr die bisherige 400 Euro-Grenze auf 450 Euro anzuheben, noch verschärft wird. Wir reden hier über eine erhebliche Größenordnugn auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Die Sta- tistik der Bundesagentur für Arbeit zählt derzeit über 7,4 Mio. Minijobs, davon 2,5 Mio. im Nebenjob.
Schon seit langem stehen die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in der Kritik - arbeitsmarktlich, weil sie verzerrende Effekte bei der Wahl der Art und Weise der Beschäftigungsverhältnisse durch Arbeitgeber haben, frauenpolitisch, weil vor allem Frauen im Zusammenspiel mit dem Steuersystem diese Beschäftigungsform wählen (müssen), sozialpolitisch, weil man mit dieser Beschäftigung keine vernünftige Absicherung erreichen kann. Und immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass die 400 Euro-Jobs auch reguläre - also "richtig" sozialversicherungspflichti
ge Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung - verdrängt. Zu dieser Frage hat nun das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit eine neue Studie vorgelegt.
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Samstag, 8. Dezember 2012

Die Sozialpolitik beschäftigt sich bekanntlich mit Lebenslagen von der Wiege bis zu Bahre. Ob Kinderbetreuung oder Altenpflege - mit all diesen Themen muss sich der Sozialpolitiker auseinandersetzen. Und auch mit - für viele Menschen - abseitigen Themenfeldern, wie beispielsweise dem Strafvollzug. Dies nicht nur hinsichtlich der Frage, warum jemand im Knast landet (man denke hier nur an die vielen zumeist jungen Inhaftierten, die als Folge ihrer Drogenabhängigkeit und der damit aufgrund der Illegalisierung verbundenen Beschaffungskriminalität hinter Gittern landen), sondern auch mit Blick auf die (immer noch) in den Gesetzen vorgeschriebene "Resozialisierung" nach der Haft als Aufgabe der Bewährungshilfe.
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Freitag, 7. Dezember 2012

Rente, drohende Altersarmut - auch wenn es unangenehm ist, man muss sich mit diesen Themen auseinandersetzen, vor allem angesichts der Flut von (scheinbaren) Lösungsvorschlägen, die sich derzeit seitens der Parteien über die Bevölkerung ergießt. Speziell zu den Vorschlägen der Parteien - die übrigens alle auf eine Vermeidung und/oder Verringerung der vorhandenen und vor allem der drohenden Altersarmut fokussieren, aber so gut wie nichts sagen zu der Rentenentwicklung bei den ganz "normalen" Arbeitnehmern, die es Gott sei Dank ja auch noch gibt - hat der Bundesverband der Rentenberater jetzt eine Bewertung vorgelegt unter der bezeichnenden Überschrift: "Reformstau bei der Rente – Regierung und Opposition lassen Kernfragen unbeantwortet".
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Montag, 3. Dezember 2012


03.12.2012, Neuwied

„Die aktuelle und zukünftige Rentenpolitik zwischen Lebensleistung und Altersarmut“

Vortrag auf der Delegiertenversammlung der IG Metall Neuwied

Samstag, 1. Dezember 2012

Wenn man etwas damit beginnt, dass man schreibt: "Eigentlich ist es ganz einfach", dann folgt zumeist das relativierende, zuweilen sogar das den Sachverhalt in sein Gegenteil verkehrende "aber leider in der Praxis nicht" sofort. Genau so verhält es sich mit dem Begriff "Inklusion", der jetzt überall und immer öfter verwendet wird - und gerade hier ist ein "eigentlich, aber leider ..." mehr als angebracht.
Denn "eigentlich" ist der Sachverhalt eindeutig: Seit dem Jahr 2009 ist die "UN-Behindertenrechtskonvention" nach der Ratifizierung auch in Deutschland eine gültige Rechtsvorschrift. Mit dieser Konvention verbunden ist die Aufforderung an die ratifizierenden Staaten, z.B. für ein "inklusives Schulsystem" zu sorgen.
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Freitag, 30. November 2012

Bürokratisch, ungerecht, unwirksam - das Urteil des Sozialbeirats der Bundesregierung (www.sozialbeirat.de) über die Rentenreformkonzepte derselben ist mehr als eindeutig und wenig schmeichelhaft, aber vollkommen zutreffend. Dies geht aus dem neuen Gutachten des Sozialbeirats zum Alterssicherungsbericht 2012 und zum Rentenversicherungsbericht 2012 der Bundesregierung hervor.
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Donnerstag, 29. November 2012

Interview zum Thema "Nur die halbe Wahrheit -Was die Arbeitslosenstatistik verschweigt" in der Nachrichtensendung "Aktuell um 5" (SWR 1) am 29.11.2012, 17:05 - 18:00 Uhr
29.11.2012, St. Wendel 

„Gelingensfaktoren am Übergang Schule-Beruf aus wissenschaftlicher Sicht“ 

Vortrag auf der Fachtagung „Regionales Übergangsmanagement“. Ein Modellprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Landkreis St. Wendel

Mittwoch, 28. November 2012


Kennen Sie den Unterschied zwischen Deutschland und China? Nein, nicht bei den Lohnkosten oder den Arbeitsbedingungen - den kennen wir, die Chinesen haben ja auch keine IG Metall. Ich meine in der kommunikativen Nicht-Kommunikationspolitik? In China nennt man das Zensur, die bereits eingreift, wenn nur bestimmte Schlüsselwörter im Internet auftauchen. Das haben wir noch nicht geschafft, in Deutschland ist man (noch) in der Zensur-Phase des Buchdruckzeitalters, aber immerhin, also ist der Unterschied zwischen Deutschland und China - wenn man zuspitzen darf - nur ein gradueller. Illustrieren lässt sich das am Beispiel des von der Bundesregierung zu veröffentlichenden Armuts- und Reichtumsberichts.
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Dienstag, 27. November 2012

Interessante Daten und Fakten zum Thema Pflege wurden heute der Öffentlichkeit präsentiert: Der von der Krankenkasse BARMER GEK herausgegebene "Pflegereport 2012" beschäftigt sich diesmal mit dem Schwerpunktthema "Kosten bei Pflegebedürftigkeit".
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Sonntag, 25. November 2012

Da kommt die nächste Sau, die durchs "familienpolitische" Dorf getrieben werden soll: Gerade erst haben die Koalitionsfraktionen das wahrlich umstrittene Betreuungsgeld verabschiedet, u.a. mit der offiziellen Begründung, man wolle einen Beitrag leisten zur "Wahlfreiheit", auch zu Hause zu bleiben und sich ums Kind kümmern zu können, da muss man sich erstaunt die Augen reiben, wenn man nun erfährt: "Damit Frauen wieder arbeiten gehen, will die Union ihnen im Haushalt helfen: Bis zu 18 Monate lang sollen sie finanzielle Förderung erhalten, wenn sie Putzhilfen einstellen".
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Samstag, 24. November 2012

Die Ereignisse rund um die kritische Predigt eines katholischen Geistlichen in Niedersachsen über die skandalösen Arbeitsbedingungen ausländischer Beschäftigter in der niedersächsischen Fleischindustrie mit der Folge, dass der Prälat ein abgezogenes Kaninchenfell plus Kopf als "Gruß aus der Fleischbranche" vor seine Tür gelegt bekommen hat, müssen jenseits dieses leider nur auf den ersten Blick eher skurril daherkommenden Einzelfalls eingeordnet werden in eine hoch problematische generelle Entwicklungslinie.
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Heute wird wieder viel Geld verbrannt in Remagen - und viele neue, sinnlose Überstunden für die Polizeibeamten fallen an, weil wie jedes Mal um diese Zeit ein Haufen durchgeknallter Neonazis ihren nur peinlich zu nennenden "Gedenkmarsch" zur Schwarzen Madonna machen, um - direkt gegenüber unserer Hochschule - ihre skurrile Kundgebung abzuhalten. Ich werde wie jedes Jahr an der Hochschule direkt bei der Kundgebung meine Abscheu zum Ausdruck bringen.
Mittlerweile regt sich auch in der Stadt ein größer werdender Widerstand gegen diesen braunen Spuk und es wird heute einen "Tag der Demokratie" geben in Remagen.
In diesem Zusammenhang eine Meldung, dass auch die älteren Semester die Schnauze voll haben und ihre Meinung kund tun wollen. Denn der Kundgebungszug der braunen Nasen geht jedes Jahr vorbei an einem Seniorenzentrum. Und die haben sich dieses Jahr was ganz besonders ausgedacht:

>> Der Seniorenbeirat der Stadt Remagen hat sich in deutlicher Form gegen den geplanten Aufmarsch der Neonazis am 24. November positioniert. An der Fassade der örtlichen Seniorenresidenz wurde ein 3,40 mal 1,75 Meter großes Transparent angebracht, dass der Grafiker Peter Kessler entworfen hat. Mit dem Transparent verpassen die Senioren den Rechtsextremisten symbolisch einen Tritt in den Allerwertesten.
Der geplante Naziaufmarsch soll direkt an der Seniorenresidenz vorbeiführen. Die Senioren planen dazu einen "Empfang" der besonderen Art. Sie wollen das Lied "Arsch huh, Zäng ussenanner" der Gruppe BAP spielen und beweisen damit Zivilcourage. <<

Das ist rheinischer Widerstand vom Allerfeinsten :-)

Freitag, 23. November 2012

Die folgende Geschichte kommt wie aus einem schlechten Fernsehfilm daher - tatsächlich spielt sie im an und für sich beschaulichen niedersächsischen Vechta:
Niedersachsen: Gruß aus der Fleischbranche
Prälat Peter Kossen im niedersächsischen Vechta findet ein abgezogenes Kaninchenfell vor seinem Haus. Er hatte gegen die kümmerliche Bezahlung und die Wohnverhältnisse ausländischer Beschäftigter in der Fleischproduktion gepredigt.
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23.11.2012, Würzburg

„Das System vom Kopf auf die Füße stellen“

Vortrag auf der Fachtagung „Jugendberufshilfe/Berufliche Bildung: Auslaufmodell oder Aufbruch? Eine Strategiewerkstatt“. Eine Kooperationsveranstaltung von Evangelischen Erziehungsverband (EREV(, Bundesverband Katholischer Einrichtungen und Dienste (BVkE), Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS), Katholische Jugendsozialarbeit (KJS) und Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA)

Donnerstag, 22. November 2012

In der Rentendebatte geht es bekanntlich drunter und drüber und die Verunsicherung großer Teile der Bevölkerung ist enorm - gerade unter den jüngeren Jahrgängen. Wir sind jetzt und werden immer stärker konfrontiert mit den Auswirkungen der letzten großen "Rentenreformen", vor allem mit den Folgen der noch unter der rot-grünen Bundesregierung beschlossenen Absenkung des Rentenniveaus sowie die Einführung einer (nicht-obligatorischen) privaten Altersvorsorge. Hier liegt in Verbindung mit den Veränderungen auf den Arbeitsmärkten, die wir vor allem seit Ende der 1990er Jahre beobachten müssen, der Ursprung vieler aktueller Debatten, von der (anwachsenden) Altersarmut bis hin zu der Frage nach der Sinnhaftigkeit bzw. Sinnlosigkeit der "Riester-Rente".
Immer wieder wird in diesem Kontext die betriebliche Altersvorsorge als ein Lösungsansatz für ein besseres Absicherungsniveau genannt. Die SPD will die Betriebsrenten sogar massiv ausbauen und fördern. Bereits heute gibt es eine nicht unerhebliche staatliche Förderung der betrieblichen Altersvorsorge, in deren Mittelpunkt die so genannte "Gehaltsumwandlung" steht. Auf den ersten Blick eine lohnende Sache.
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Mittwoch, 21. November 2012


21.11.2012, Leipzig

„Architektur und Mathematik – die vier Säulen der Suchthilfe und Suchtpolitik ökonomisch betrachtet“

Vortrag auf der 52. DHS-Fachkonferenz „Die vier Säulen der Suchthilfe und Suchtpolitik auf dem Prüfstand“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) 

Dienstag, 20. November 2012

Das heutige Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Frage des Streikrechts bzw. des Streikverbots der Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen muss sicher mehrmals gelesen werden. Dann erschließt sich langsam, aber sicher der eigentliche Gehalt des Urteils - das jetzt höchstwahrscheinlich von der kirchlichen Seite vor das Bundesverfassungsgericht getragen wird.
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Ach die Juristen, verstehe sie einer. Viele Menschen haben auf dieses Urteil gewartet - und dann braucht man ein Prädikatsexamen in Rechtswissenschaften, um die Gedankengänge des Bundesarbeitsgerichts (approximativ) zu entschlüsseln. Es ging heute um eine eigentlich elementares Recht der Arbeitnehmer - das Streikrecht. Aber in kirchlichen Einrichtungen, in denen bekanntlich der "dritte Weg" im Sinne eines umfassenden Sonderrechts für die Kirchen diesen ermöglicht, den eigenen Beschäftigten Arbeitskampfmaßnahmen zu untersagen, wird dieses Grundrecht bislang verweigert. Nun hat das Bundesarbeitsgericht hierzu heute eine Entscheidung vorgelegt, die dem normalen Menschen, der also kein Jurist ist, die Schweißperlen der Interpretation auf die Stirn treibt.
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Montag, 19. November 2012

Seit Jahren wird in Deutschland eine Teil-Akademisierung der Erzieher/innen-Ausbildung gefordert und seit 2004 gibt es die ersten Studiengänge im Bereich der Frühpädagogik. Dem vorausgegangen war ein jahrelanger Kampf um eine auch akademisc
he Qualifizierung des Personals in den Kindertageseinrichtungen. Immer wieder war und wird man konfrontiert mit dem Standpunkt, dass für das, was da gemacht wird in den Kitas, eine akademische Qualifizierung nicht erforderlich sei - in einer nicht selten anzutreffenden extremen Zuspitzung wurde das "Argument" von der "guten Mutter" vorgetragen, die das alles wunderbar hinbekommen kann mit den kleinen Kindern.
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Sonntag, 18. November 2012

Haben wir eine Art vorgezogenes "Sommerloch", also nicht meteorologisch gesehen, sondern hinsichtlich der Nachrichtenlage? Wenn man die folgende Schlagzeile liest, könnte man durchaus zu einem solchen Befund kommen: "Arbeitgeber wollen Elternzeit radikal kürzen". Schauen wir uns das mal genauer an.
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Freitag, 16. November 2012


Immer wieder muss man einen genauen Blick hinter die Glitzerfassade des deutschen Jobwunders werfen. Und wenn man das macht, dann erreichen einen ganz andere Berichte aus den Kelleretagen des Arbeitsmarktes, als es die Jubelmeldungen in vielen Medien nahelegen. In diesem Zusammenhang wird dann beispielsweise immer wieder auf die "Niedriglöhne" verwiesen, zu denen viele Menschen in unserem Land arbeiten müssen - aber was muss man sich unter einem solchen Begriff vorstellen? Hier soll nun gerade nicht die gleichsam offizielle Definition der OECD und der EU herangezogen werden, sondern wir schauen mal nach Ostdeutschland, genauer: In den Landkreis Dahme-Spreewald. Da gibt es nämlich ein Jobcenter, das "sittenwidrige Löhne" ins Visier genommen hat.
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Donnerstag, 15. November 2012


15.11.2012, Düsseldorf

„Volkswirtschaftliche und sozialpolitische Aspekte der Kindergrundsicherung“

Vortrag auf dem Workshop "Kindergrundsicherung" der Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt Nordrhein-Westfalen mit dem Zukunftsforum Familie (ZFF)

=> Bündnis Kindergrundsicherung (2012) "Kinder brauchen mehr. Unser Vorschlag für eine Kindergrundsicherung" >> PDF

Mittwoch, 14. November 2012




Neue Veröffentlichung:

Sell, S. (2012): Als Tiger gesprungen, als Bettvorleger gelandet? Eine Bestandsaufnahme des Kita-Ausbaus für Kinder unter drei Jahren,

in: Welt des Kindes, Heft 6/2012, S. 15-18

Was für eine "überraschende" Meldung: "Kommunen befürchten Betreuungsgeld-Missbrauch":
>> Das Betreuungsgeld soll ab August 2013 bezahlt werden. Doch ob ein Kind, dessen Eltern die Leistung in Anspruch nehmen, tatsächlich keine öffentliche Kita besucht, lässt sich gar nicht kontrollieren. <<
Auf genau diesen Aspekt wurde beispielsweise auf dieser Seite schon im September hingewiesen: http://www.facebook.com/aktuelle.sozialpolitik/posts/464757666880801. Ich habe damals vor dem Hintergrund des Gesetzentwurfs kommentiert:
>> Im Gesetzentwurf ist vorgesehen, dass man die Leistung bekommt, wenn keine öffentlich geförderte Betreuung in einer Kita oder in der Tagespflege in Anspruch genommen wird – das hört sich so einfach an, bedeutet aber in der Praxis einen erheblichen Aufwand, denn es ist gerade nicht so, dass in den Kommunen zentral erfasst ist, welches Kind wo oder nicht in öffentlicher Förderung betreut wird. Das muss alles erst aufgebaut werden. Und dann muss ja regelmäßig überprüft werden, ob sich die Leistungsvoraussetzungen verändert haben. Wenn man das jetzt weiter aufweicht und sagt, eine Halbtags-Betreuung ist unschädlich für den Bezug der neuen Leistung, dann muss man erst einmal genau definieren, was eine Halbtags-Betreuung ist (und wann nicht mehr) und hier ebenfalls Abweichungen regelmäßig erfassen. Und wenn die mal vorübergehend mehr in Anspruch nehmen? Oh Gott, Fragen über Fragen, die sich die Theoretiker gar nicht vorstellen wollen, die sich aber in der Praxis einfach stellen. <<
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Dienstag, 13. November 2012

Interviewpartner im Beitrag "Billiglöhner im Bundestag. Mitarbeiter des Parlaments können nicht von ihrer Arbeit leben" im Politikmagazin "Report Mainz" (ARD) am 13.11.2012, 21:45 - 22:15 Uhr
>> Video

Montag, 12. November 2012


Heute haben wir in Bochum auf einer Tagung der Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem Initiativkreis Ruhr eine Fachtagung durchgeführt zum Thema "Aus Schulabbrechern werden Facharbeiter!". Zahlreiche Vertreter vor allem aus der Wirtschaft sind zu der Veranstaltung gekommen, die von der Bundesbildungsministerin Schavan eröffnet wurde, die dann auch den einführenden Vortrag gehalten hat.

Foto v.l.n.r.: Christine Henry-Huthmacher von der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, Prof. Dr. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz, Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender BP Europa sowie Bodo Rombach, ehemaliger Kanzleramtsminister unter Gerhard Schröder und heute Moderator des Initiativkreises Ruhr.


Zu der Veranstaltung gibt es eine >> Pressemitteilung.

Wer sich für die Reformvorschläge interessiert, die vor allem mit Praktikern aus dem Berufsbildungssystem erarbeitet worden sind, der kann die hier als PDF-Datei abrufen:

Henry-Huthmacher, C. und Hoffmann, E. (Hrsg.): Der erfolgreiche Weg zum Berufsabschluss – Neue Reformvorschläge, St. Augustin/Berlin >> PDF
In diesem Sammelband u.a.: Sell, S. (2011): Reformansatz: Vom Übergangssystem zur betriebsnahen Integration in Arbeit und Ausbildung, S. 51-69


12.11.2012, Bochum

„Zielmarke: Der erfolgreiche Weg zum Berufsabschluss – neue Reformvorschläge“

Vortrag auf dem Kongress „Aus Schulabbrechern werden Facharbeiter!“ der Konrad-Adenauer-Stiftung und Initiativkreis Ruhr

sowie

Moderation der anschließenden Podiumsdiskussion: „Wie finden wir die Facharbeiter der Zukunft?“ mit Wilhelm Bonse-Geuking, Vorsitzender des Vorstands RAG-Stiftung; Prof. Dr. Hubert Esser, Präsident Bundesinstitut für Berufsbildung, Regina Görner, IG Metall und Mitglied im CDU-Bundesvorstand; Prof. Dr. Ahmet Toprak, Fachhochschule Dortmund und Ulrich Weber, Personalvorstand Deutsche Bahn

Freitag, 9. November 2012

Vor dem Hintergrund der heute beschlossenen Einführung des Betreuungsgeldes sowie des offensichtlichen Mangels an Betreuungsplätzen für die unter dreijährigen Kinder in vielen Regionen Westdeutschlands im Vorfeld des im August 2013 wirksam werdenden Rechtsanspruchs auf einen solchen ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Mainz ein Meilenstein: Stadt muss bei Rechtsanspruch privaten Krippenplatz bezahlen
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Das war aber eine echt schwere Geburt - soeben wird aus dem Bundestag gemeldet, dass das Betreuungsgeld zum August des kommenden Jahres als neue Gabe im Potpourri der "familienpolitischen" Leistungen das Licht der Welt erblicken soll. Zumindest hat das die Mehrheit der Abgeordneten aus den Koalitionsparteien so beschlossen.
Die Opposition lief kurz vor der Abstimmung im Bundestag noch mal Sturm gegen das Betreuungsgeld: Peer Steinbrück würde die "Herdprämie" nach einem Wahlerfolg sofort beerdigen. Der SPD-Kanzlerkandidat bezeichnet sie als "Schwachsinn".
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Donnerstag, 8. November 2012


08.11.2012, Stuttgart

„Arbeitsmarktpolitik der Zukunft“

Vortrag auf dem Kongress „ProArbeit 2012. Arbeitsmarktpolitik – wo bleibt der Mensch?“

Mittwoch, 7. November 2012


Es gibt Tage, an denen häufen sich die Berichte aus dem deutschen "Jobwunder"-Land, die einen anderen Blick ermöglichen - ein Blick auf die Schattenseite, die jede Medaille hat. Auf die Ausfransungen und Untiefen der modernen Arbeitswelt, die so gar nicht passen wollen in die Erfolgsgeschichten und Jubelmeldungen.
Beginnen wir mit rumänischen Arbeitsverträgen in einem bayerischen Schlachthof, der einem niederländischen Konzern gehört.
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Seit Monaten ist die Frage, wie der in weniger als einem Jahr im August 2013 "in Kraft treten sollende" Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auch eingelöst werden kann (oder was passiert, wenn das nicht passiert) Gegenstand einer heftigen öffentlichen Diskussion. In diesem Kontext wurden gestern die neuen Zahlen zum Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuungsangebote in Deutschland vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.
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Dienstag, 6. November 2012

Interviewpartner im Beitrag "Arbeiten bei EDEKA" des Politikmagazins "Frontal 21"(ZDF) am 06.11.2012, 21:00 - 21:45 Uhr
>> Video
Heute wurden die neuen Zahlen zum Stand des Ausbaus der Kindertagesbetreuung für die unter dreijährigen Kinder vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht: "27,6 % der unter 3-Jährigen zum 1. März 2012 in Kindertagesbetreuung – 220.000 Plätze fehlen noch".
Dazu habe ich heute zwei Interviews gegeben:

Interview zum Thema "Die wirtschaftliche Situation der Tagesmütter und -väter" im Themenschwerpunkt "Kindertagespflege" auf DRadio Wissen, 06.11.2012
>> Audio-Datei

Interview zum Thema in der Sendung "Meridian" (HR 1) am 06.11.2012, 16:10 Uhr zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der fehlenden Kita-Plätze
>> Audio-Datei

Montag, 5. November 2012


05.11.2012, Berlin

„Selbstverständnis und Mitwirkung der Beteiligten des örtlichen Arbeitsmarktes:
Abnicken oder Gestalten?“

Vortrag auf der Fachtagung „Schön, dass wir darüber geredet haben?“ Mitwirkungsmöglichkeiten der Beteiligten des örtlichen Arbeitsmarktes in Beiräten und Verwaltungsausschüssen beim Bundesvorstand der Gewerkschaft ver.di

Sonntag, 4. November 2012

Alle reden gerne vom deutschen "Jobwunder" - und der erste Blick auf die Arbeitsmarktzahlen in Deutschland - gerade vor dem Hintergrund dessen, was in den meisten anderen europäischen Staaten passiert - ist ja auch schwer beeindruckend. Die
Arbeitslosigkeit geht zurück, die Zahl der Beschäftigten - auch der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten - ist angestiegen. Alle können zufrieden sein - aber offensichtlich doch nicht alle: Betrachtet man die Jahre von 2009 bis 2011, dann wird man feststellen, dass insgesamt die Arbeitslosenzahl um 13 Prozent gesunken ist - aber die Zahl der Langzeitarbeitslosen verringerte sich lediglich um ein Prozent auf 1,15 Millionen. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen registrierten Arbeitslosen hat sich sogar von 33,8 auf 37,5 Prozent erhöht.
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Samstag, 3. November 2012

In den vergangenen Monaten ist der gesamte Bereich der privaten Altersvorsorge zunehmend in das Fahrwasser einer kritischen Berichterstattung geraten - und neben der Tatsache, dass vielen Arbeitnehmern schlichtweg ausreichend Geld fehlt, um
die Prämien zu irgendwelchen Altersvorsorgeprodukten der Finanzindustrie zahlen zu können, dämmert nunmehr auch immer mehr Menschen, auf was für ein schlechtes Geschäft sie sich einlassen sollen. Die Enttäuschung bei vielen ist bitter, gerade im Bereich der Riester-Rentenprodukte, hatte man doch bewusst oder unbewusst an der Seriosität dieser Produkte nicht gezweifelt, denn es handelt sich ja um eine quasi-amtliche Empfehlung, da sein Geld zu investieren. Nunmehr gibt es - für die Regierung und vor allem für die Finanzindustrie - alarmierende Nachrichten zu vermelden: Der Riester-Boom und damit das große Geschäft ist wohl vorbei.
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Freitag, 2. November 2012



02.11.2012, Koblenz

Podiumsdiskussion zum Thema „Professionalisierung durch Akademisierung“

auf der Abschlussfeier der ersten Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „Pädagogik der frühen Kindheit (B.A.) an der Hochschule Koblenz
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02.11.2012, Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Demografie und die Folgen für den Ausbildungsmarkt im Kreis Ahrweiler“
Vortrag auf dem Empfang der Wirtschaft 2012 des Landkreises Ahrweiler, der IHK und der Handwerkskammer des Kreises Ahrweiler und der Rhein-Zeitung bei der Ahrtalschau

Dienstag, 30. Oktober 2012


Interviewpartner im Beitrag "Zahl der Arbeitslosen geht nur noch leicht zurück" in den "Tagesthemen" (ARD) am 30.10.2012
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30.10.2012, Simmern

„Fachkräftemangel und fehlende Ausbildungsreife – Anforderungen und Veränderungsbedarfe für und in Betrieben“

Vortrag auf der Veranstaltung „Wie mache ich Ausbildung in meinem Betreib attraktiv?“ des Regionalrats Wirtschaft - Kompetenznetzwerk Gesunde Betriebe Rhein Hunsrück und der Konzertierten Aktion - Ausbildungs- und Beschäftigungsoffensive im Rhein-Hunsrück-Kreis / Jugendkonferenz

Montag, 29. Oktober 2012

Was sind wir beschäftigt mit den kleinen und großen sozialpolitischen Problemen in unserem Land, die für viele Menschen schon schwer genug zu bearbeiten oder ertragen sind. Wir debattieren verständlicherweise über die Zukunft der Rente (oder was davon noch mal bleiben wird), über die Pflege und ihre angebliche Unbezahlbarkeit, über fehlende Kita-Plätze und ab und an auch über arbeitslose Menschen. Ganz selten - beispielsweise wenn das Bundesverfassungsgericht der Politik mal wieder grundsätzliche Anmerkungen ins Stammbuch schreibt - taucht dann auch das Schattenreich der Flüchtlinge, der Asylbewerber, noch seltener der "Papierlosen", die als Illegale in unserem Land leben, auf.
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Studiogast zum Thema „Rentendiskussion in der SPD“ in der Sendung „Vor Ort“ (Phoenix) am 29.10.2012, 14:15 – 15:00 Uhr