Samstag, 29. April 2017

"Hexenjagd" auf Selbständige? Oder Abwehr ausufernder Scheinselbständigkeit? Und dann ein Bundessozialgericht, das ein Auge auf die Honorarhöhe geworfen hat.
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Donnerstag, 27. April 2017

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) stärkt die Rechte von Arbeitnehmern und manchmal muss es nach einem für Arbeitnehmer zuständigen Gericht erst suchen.
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Mittwoch, 26. April 2017

Die gesetzliche Rente könnte sicher sein, wenn man sie stärken würde. Arbeitnehmerkammer Bremen plädiert für eine "zukunftsorientierte Rolle rückwärts".
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Interviewpartner im Beitrag "Arbeitnehmer zweiter Klasse" des Politikmagazins "Exakt" (MDR-Fernsehen" am 26.04.2017
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Leiharbeiter werden schlechter bezahlt als Festangestellte und sind die ersten, die den Job verlieren, wenn Aufträge fehlen. Aus diesem Grund bekommen Leiharbeiter kaum Kredite.
26.04.2017, Mainz

Die Rente ist sicher: Zwischen zunehmender Altersarmut und wohlhabenden Ruheständlern. Rentenpolitik zwischen Dramatisierung und Vogel-Strauß-Verhalten

Vortrag auf dem Empfang für Arbeitnehmer/innen-Vertretungen des Oberbürgermeisters der Stadt Mainz im Ratssaal der Stadt Mainz

Dienstag, 25. April 2017

Rein in den Normalbetrieb? Wie für alle anderen auch - plus Sprachkurse. Der Sachverständigenrat für Integration und Migration zur Flüchtlingspolitik 2017.
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Montag, 24. April 2017

Aktive Sterbehilfe in den Niederlanden im Nachfrage- (oder Angebots-?)Boom. Zwischen Hilfe zur Selbstbestimmung und Ausdifferenzierung einer Tötungsmaschinerie?
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Sonntag, 23. April 2017

Aus der Welt der Mindestlöhne (und ihrer angeblichen Gefahren, wenn es denn welche gibt).
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Samstag, 22. April 2017

Auftauchende und ertrunkene Flüchtlinge, die Türkei und was Gabriele Del Grande damit zu tun hat. Ein leider notwendiger Rückblick.
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Der sagenhafte Rendite-Lockruf der Optionsschein-Welt statt 72 Jungfrauen. Über ein Attentat mit Börsenhintergrund - und die verstörend-normale Welt des Wahnsinns dahinter.
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Donnerstag, 20. April 2017

Diesseits und jenseits des Papierkorbs: Sozialwahl - die Wahl, die viele nicht kennen. Einige Anmerkungen zur "Selbstverwaltung" in der Sozialversicherung.
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Studiogast in der Sendung „Tagesgespräch“ (Bayern 2) zum Thema „Privatwirtschaft oder öffentlicher Dienst: Wer ist der attraktivere Arbeitgeber?“ am 20.04.2017 von 12:05-13:00 Uhr
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Mittwoch, 19. April 2017

Wenn die Leiharbeiter in der Leiharbeit per Tarifvertrag eingemauert werden und ein schlechtes Gesetz mit gewerkschaftlicher Hilfe noch schlechter wird.
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Dienstag, 18. April 2017

Einkommensarmut von Kindern und Jugendlichen steigt durch Zuwanderung. Am Ende geht es wieder einmal um den Arbeitsmarkt.
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Montag, 17. April 2017

Die "Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen" werden still beerdigt und in den klammen Jobcentern ein wenig materialisiert. Und auch sonst hakt es vorne und hinten.
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Freitag, 14. April 2017

Wenn sich finanzstarke Kapitalgesellschaften durch die medizinische Versorgungslandschaft fressen.
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Donnerstag, 13. April 2017

Die aufgepumpte Blase eines Jobkillers ist geplatzt, jetzt wird der Mindestlohn höchstrichterlich in seine Bestandteile zerlegt und wieder zusammengesetzt.
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Mittwoch, 12. April 2017

Interviewpartner im Beitrag "Abgehängt! Diezemanns Reisen ins arme Deutschland" (SWR-Fernsehen) am 12.04.2017
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»Wie in einem Land Armut und Reichtum verteilt sind, gehört den brisantesten gesellschaftlichen Fragen. Wächst die Zahl derer, die von wachsendem Wohlstand abgehängt werden? Vergrößert sich die Kluft zwischen arm und reich? SWR-Reporter Kai Diezemann unternimmt eine Reise ins arme Deutschland. 942 Euro - wer ein Nettoeinkommen hat, das unterhalb dieser Grenze liegt, gilt in Deutschland als "armutsgefährdet". Das sind in unserem Land etwa 12 Millionen Menschen. Einer von ihnen ist Lothar G., ein ehemaliger Koch. SWR-Reporter Kai Diezemann trifft ihn bei der Mainzer "Tafel", wo sich Menschen mit geringem Einkommen mit Lebensmitteln versorgen können. Lothar G. hatte in seinem Berufsleben viele Saison-Verträge ohne soziale Absicherung, außerdem öfters auch Jobs im Ausland. Jetzt im Alter hat er nur Anspruch auf eine karge Rente. Einschließlich zusätzlicher Grundsicherung vom Staat kommt er 788 Euro. Mehr ist nicht drin.
Und das heißt: er muss mit jedem Cent rechnen. Nach Abzug der Miete des 14 Quadratmeter Apartments und der Kosten für Medikamente bleiben ihm zum Leben rund 330 Euro im Monat. Ohne das Brot, Obst und Gemüse, das er sich alle drei bis vier Tage von der Tafel holt, würde er nicht klar kommen, sagt er. Trotzdem ist er optimistisch, beklagt sich nicht. Er komme über die Runden, auch weil er Freunde hat, die ihm manchmal aushelfen, wenn es ganz eng wird mit dem Geld, erzählt er.
Lother G. gehört zu einer jener Gruppen, die am meisten von Armut gefährdet sind:
Geringverdiener, die wenig fürs Alter vorsorgen konnten. Aber auch Alleinerziehende und Familien mit mehreren Kindern sind stärker von Armut bedroht als der Rest der Gesellschaft. Und trotzdem gibt es politischen Streit darüber, ob Deutschland insgesamt immer weiter auseinander driftet. Der Chef des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Ulrich Schneider konstatiert eine immer größer werdende Ungerechtigkeit in Deutschland. Armutsforscher Georg Cremer von der Caritas hält dagegen. Er sagt, Armutsprobleme würden skandalisiert, das werde dem Sozial-Staat nicht gerecht und spiele Populisten in die Hände. Was stimmt?
Kai Diezemann sucht nach Antworten. Spricht mit armen Menschen und Experten. Wie fühlt sich Armut an in Deutschland 2017?«

Hartz IV und Daimler - 2017 und schon 2013. Eine never ending story?

Woran erinnert  das nur? Hart arbeiten, und dennoch Hartz IV: »2016 war für Daimler das beste Jahr der Konzerngeschichte. Dazu beigetragen haben auch viele Leih- und Werkvertragsarbeiter. Einige von ihnen, so SWR-Recherchen, verdienen so wenig, dass sie auf Hartz IV-Zuzahlungen angewiesen sind.« Das konnte man heute Abend im SWR-Fernsehen wieder einmal studieren, in der Reportage Harte Arbeit - schlechter Lohn.

Nun wird der eine oder andere sagen - war da nicht mal genau die gleiche Schlagzeile und ein entsprechender Bericht (und damals unter Beteiligung meiner Wenigkeit)? Genau. Im Jahr 2013. In der ARD-Doku Hungerlohn am Fließband - Wie Tarife bei Daimler Benz ausgehebelt werden. Und dass man das kann, ist den Gerichten zu verdanken, denn Daimler hat jahrelang gegen den SWR prozessiert, um die Doku aus dem Verkehr zu ziehen. Aber trotz der vielen teuren Anwälte ist der Konzern gescheitert.

Und 2017? Nichts hat sich bei Daimler geändert, außer dass man jetzt noch genauer auf die Einhaltung der formalen Regeln achtet, damit das alles rechtskonform ablaufen kann.
Auch andere Konzerne machen das so. Aber es gibt auch Ausnahmen: So wird in der Reportage berichtet, dass Porsche auf Druck des Betriebsrats die Leiharbeiter alle übernommen hat. Die sind jetzt "richtige" Arbeitnehmer in dem Unternehmen.

Apropos Daimler:
»Gerne hätte der SWR mit Daimler-Chef Dieter Zetsche oder Personalvorstand Wilfried Porth über die Beschäftigungslage und die Zukunft der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesprochen. Ein Interview aber lehnte der Konzern trotz intensiver Bemühungen ab. Auch die Zahl der aktuell Betroffenen war nicht zu ermitteln. Der Betriebsrat allerdings spricht davon, dass die Zahl der Auslagerungen sogar noch zunehmen soll.«
So sind sie, die Herren in Stuttgart. Aber ich mag bekanntlich Zahlen und deshalb zur Abrundung dieser Hinweis auf eine Meldung aus dem Handelsblatt:
»Der Autobauer Daimler hat im abgelaufenen Quartal seinen Betriebsgewinn überraschend beinahe verdoppelt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe bei 4,01 Milliarden Euro gelegen, teilte das Stuttgarter Unternehmen am Dienstagabend mit. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 2,15 Milliarden Euro.« (Quelle: Daimler dreht im ersten Quartal auf. Handelsblatt Online, 12.04.2017).
Über 4 Mrd. Euro Gewinn - wohlgemerkt: Gewinn - in drei Monaten. Jeder mag an dieser Stelle weiterdenken.

Foto: Alexander Dreher / pixelio.de
"Es werden oft Gespenster an die Wand gemalt". Die Digitalisierung, die Roboter und die (angeblichen) Jobverluste.
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Dienstag, 11. April 2017

Die Gesellschaft der Süchte wird regelmäßig vermessen und die Suchthilfe hat zu tun. Auch mit dem Glücksspiel. Aber die Spielhallen sind vor dem Bundesverfassungsgericht aufgelaufen.
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Montag, 10. April 2017

Die "Verkammerung" der Profession Pflege stolpert vor sich hin und Bayern geht einen freistaatlichen Sonderweg - mit Folgen.
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Samstag, 8. April 2017

Von allem etwas und später mal nachschauen, was passiert ist? Der Kompromiss zur Reform der Pflegeausbildung.
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Freitag, 7. April 2017

"Verteilungsgerechtigkeit. Was sind die Folgen sozialer Ungleichheit und welche Ansätze gegen Armut sind möglich?" (Mitschnitt des Diakoniegesprächs vom 7. März 2017 im Saarbrücker Schlosskeller), SR 2-Sendung "Diskurs" am Freitag, 07.04.2017, 19.15 bis 20.00 Uhr
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Was kostet es uns, wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft? Die soziale Ungleichheit wächst – auch in Deutschland. Aber was bedeutet diese oft diskutierte Entwicklung für unsere Wirtschaft? Welche Mittel stehen uns überhaupt zur Verfügung um daran etwas zu ändern? Und wer müsste dann wirklich etwas abgeben? Darüber diskutierten mehrere Experten im Diakoniegespräch am 7. März im Saarbrücker Schlosskeller.

Auf dem Podium:
Prof. Dr. Stefan Sell, Hochschule Koblenz, Marina Blau-Croce, Mitarbeiterin im Sozialkaufhaus Völklingen, Anne Marie Marx, Gemeinwesenarbeit Malstatt und Wolfgang Biehl, Geschäftsführer des Diakonischen Werks an der Saar.

07.04.2017, Berlin

„Wer zahlt wem für was wie viel? Ressourcensteuerung im Dschungel der Zuständigkeiten“

Vortrag auf dem Jugendhilfekongress der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in der „Werkstatt der Kulturen“ in Berlin-Neukölln

Donnerstag, 6. April 2017

Interviewpartner in der Reportage „Logistik der Zukunft“ (Phoenix) am 06.04.17, 14.45 - 16.00 Uhr
Unser Konsumverhalten ist im Wandel. Anstatt Geschäfte in den Innenstädten zu besuchen, geben die Verbraucher immer mehr Geld online aus. Mittlerweile mehr als jeden achten Euro. Sämtliche Waren und die Erfüllung sämtlicher Bedürfnisse scheinen dadurch nur noch einen Mausklick weit entfernt. Doch dahinter verbirgt sich weitaus mehr: Wie funktioniert die Logistik bei Branchenriesen wie Amazon? Und wie reagieren Paketdienste wie DHL auf den boomenden Markt? An welchen Zukunftstechnologien arbeiten sie? Denn unser Konsumverhalten hat Auswirkungen: Der gesamte Logistikbereich, der das Geschäft mit dem Versandhandel erst ermöglicht, ist ein enormer Jobmotor. Aber was für Jobs sind das eigentlich? Und was passiert mit den Innenstädten? Mittlerweile liefern selbst Lebensmittelhändler Brot und Butter bis in die Wohnung. Mit welchen Konzepten reagiert der klassische Einzelhandel auf diesen Trend und was setzt er dem Onlinehandel entgegen? Moderator Hans-Werner Fittkau geht der Frage nach: Wie sieht die Logistik der Zukunft aus? Und was hat das eigentlich mit dem normalen Bürger zu tun?
Wiederholung der Sendung am Samstag, 08.04.2017, von 13 Uhr bis 14:15 Uhr

Mittwoch, 5. April 2017

Da war doch noch was? Flüchtlinge, Sprach- und Integrationskurse und die Menschen, die das machen.
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Neue Veröffentlichung:

Sell, S. und Wirz, M. (2017): Wovon sprechen wir eigentlich? Definitionen eines Phänomens und neue Lösungsansätze, in: Aspekte der Jugendsozialarbeit Nr. 78, Februar 2017, S. 8-15
Themenheft: Da hilft kein Angebot von der Stange. Jugendsozialarbeit trifft auf junge Menschen in besonderen Lebenslagen
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Dienstag, 4. April 2017

EU-Kommission blickt kritisch auf die Armuts- und Ungleichheitsentwicklung in Deutschland.
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Interviewpartner im Beitrag "Betriebsrat unerwünscht: Systematisches Mobbing bei Matratzen-Concord?" des Politikmagazins "Report Mainz" (ARD) am 04.04.2017
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Die Firma Matratzen-Concord ist Europas Marktführer in der Branche. Das Unternehmen verfügt über 861 Filialen bundesweit, doch einen Betriebsrat gibt es nur in einem einzigen Bezirk, in der Region Braunschweig. Der Betriebsratsvorsitzende Karsten Knoke beklagt sich über eine schikanöse Behinderung der Betriebsarbeit. Die Wahl sei behindert worden, sagt er, man habe auch mit Geldangeboten versucht, ihn los zu werden, ihn zu degradieren. Wegen des Dauerclinchs mit dem Unternehmen sei der Betriebsrat faktisch handlungsunfähig. Vor dem Arbeitsgericht Hannover habe das Unternehmen seine Maßnahmen letztlich zurücknehmen müssen. Doch die juristischen Auseinandersetzungen nehmen kein Ende, so erzählt er. Prof. Stefan Sell von der Hochschule Remagen/Koblenz sieht in dem Verhalten des Unternehmens fast schon ein "lehrbuchmäßiges Vorgehen". Man versuche ein, zwei Köpfe, die sich herausgestreckt haben, abzuschlagen, um ein Signal an die gesamte Belegschaft zu senden, so der Arbeitsmarktexperte.