Mittwoch, 28. September 2016

Zwischen medialen und realen Verteilungskämpfen ganz unten, niedrigschwelliger Armutslinderung, einem überstrapazierten Ehrenamt und dann noch die Grundatz-Kritiker der "Vertäfelung"
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Dienstag, 27. September 2016

Neues Spiel, neues Glück? Die "neue" Betriebsrente soll kommen - arbeitgeberzugewandt, tarifvertragsorientiert und noch mehr staatlich gepanzert
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Montag, 26. September 2016

Kapo - was? Der DGB nimmt mit der Arbeit auf Abruf das Schmuddelkind der Arbeitszeitflexibilisierung ins Visier
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Interviewpartner im Beitrag „Private Krankentransporte und ihre Mängel“ des Wirtschaftsmagazins WISO (ZDF) am 26.09.2016

Sonntag, 25. September 2016

Interviewpartner im Beitrag "Neue Jobs für Langzeitarbeitslose" des Politikmagazins "Westpol" (WDR-Fernsehen) am 25.09.2016
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Dazu auch ausführlicher der Blog-Beitrag Ein "neuer" sozialer Arbeitsmarkt? Auf alle Fälle ein weiterer Vorstoß hin zu einer auf Dauer angelegten öffentlich geförderten Beschäftigung für einen Teil der Erwerbslosen.
Ein "neuer" sozialer Arbeitsmarkt? Auf alle Fälle ein weiterer Vorstoß hin zu einer auf Dauer angelegten öffentlich geförderten Beschäftigung für einen Teil der Erwerbslosen
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Freitag, 23. September 2016

Von abstrakten "Armutsgefährdungsquoten", bekannten Mustern der ungleichen Armutsverteilung und bedenklichen Entwicklungen.
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Mittwoch, 21. September 2016

Wenn die Leistungen einer Teilkaskoversicherung für bestimmte Menschen mit Behinderungen kleingeschreddert werden, obgleich doch alle Menschen gleich sein sollten
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Interview zum Thema "Rentenpolitik: Länger arbeiten und ärmer leben - ohne Alternative?" in der Sendung "Journal am Morgen" (SWR 2) am 21.09.2016
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Dienstag, 20. September 2016

Hartz IV: Wie viel mehr sollten es denn sein müssen oder dürfen? Der Streit um die (Nicht-)Erhöhung der Regelbedarfe im SGB II
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Montag, 19. September 2016

Flexi-Rente: Entschärfung des Renteneintrittsfallbeils oder doch nur ein Nirwana von (sinkender) Rente plus Zuverdienstnotwendigkeit?
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Samstag, 17. September 2016

Ein nicht nur statistisches Lehrstück: Wie man eben mal so 300.000 schwarzarbeitende Flüchtlinge produziert, die es bis in die Tagesschau schaffen
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Freitag, 16. September 2016

Die Lohnspreizung ist nicht weiter gewachsen. Ist das so? Von relativen Werten und harten Euros
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Donnerstag, 15. September 2016

Erste Auflage der Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck

In einem Kooperationsprojekt haben die Hochschule Koblenz und die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz am Donnerstag, dem 15. September 2016 am Rhein-Mosel-Campus in Koblenz die ersten Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck ausgerichtet. Über 150 Experten aus unterschiedlichsten Bereichen im weiten Feld von inneren Sicherheit sind zusammenkommen um mit- und übereinander zu sprechen. Unter dem Leitmotiv: "Freiheit braucht Sicherheit, doch wieviel und zu welchem Preis?" diskutierten Akteure der inneren Sicherheit aktuelle gesellschaftspolitische Fragestellungen und Herausforderungen.

"Brücken bauen in Koblenz" so formulierte es der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz Friedel Durben, sei ein Ziel was man mit diesem neuen Format verfolge. Es seien bewusst Themen mit Diskussionsbedarf ausgewählt worden die nicht nur aktuell seien, sondern Spannungsfelder darstellen, die einen gesellschaftlichen Diskurs geradezu fordern. In sechs Fachforen standen hochkarätige Experten für eine differenzierte Auseinandersetzung zur Verfügung. So wurden Bürger und Staat, Medien und Polizei, Datenschutz 2.0, Migration, "No-Go-Areas" und Parallelstrukturen sowie Autorität Bestandteil einer tiefgreifenden Debatte. Gerade in unruhigen Zeiten sind Entschlossenheit und Besonnenheit gefragt. Dies ist kein Widerspruch, denn es bedarf mehr als nur kurzfristiger und zumeist reflexartiger Maßnahmen. Die Problemstellungen und Herausforderungen einer globalisierten Welt sind zunehmend zu komplex um schnelle und allumfassende Antworten zu liefern. Der Schlüssel liegt in einer differenzierten Betrachtung, um der Rolle der jeweiligen Profession gerecht zu werden. Dies gelingt der Polizei nachhaltig nur durch eine bewusste Ausbalancierung ihrer Rolle zwischen den grundlegenden Voraussetzungen für unsere offene Gesellschaftsform, die auf Freiheit und Sicherheit fußt. So ist die Polizei auf der einen Seite für den Schutz des Staates, seiner Funktionsfähigkeit und Einrichtungen verantwortlich und greift hierfür auch in Grundrechte ein. Auf der anderen Seite ist sie auf Posten gestellt die Bürgerrechte zu schützen und zu wahren. Diese Ambivalenz gilt es professionell auszufüllen, fortwährend zu justieren und vor allen Dingen auch zu erklären.


Polizei und innere Sicherheit gehören in die Mitte der Gesellschaft "Die Polizei und die innere Sicherheit in der gesellschaftlichen Mitte zu verankern ist überlebensnotwendig in Zeiten, in denen die gesellschaftlichen Strukturen immer individualistischer, immer pluraler, unübersichtlicher und in Teilbereichen auch immer aggressiver werden", das ist ein zentrales Anliegen von Prof. Dr. Stefan Sell. Er sieht viele Anknüpfungspunkte für eine intensive Kooperation, gerade auch vor dem Hintergrund zunehmend verschwimmender Grenzen zwischen äußerer, innerer und sozialer Sicherheit. "Die Polizeibeamten sind dann oftmals die letzten Außenposten der staatlichen Ordnung, sie sind aber immer auch Opfer der gesellschaftlichen Wandlungsprozesse, die sich nicht nur, aber eben auch in zunehmender Nicht-Akzeptanz der Polizeibeamten an sich ausdrücken. Nur gemeinsam mit anderen Akteuren - von denen viele an unserer Hochschule ausgebildet werden - kann man professionell und im Sinne einer anzustrebenden Bürgerorientierung die vielgestaltigen Herausforderungen bewältigen" führte Sell weiter aus.

Dafür muss man gemeinsam miteinander und übereinander reden. Wie an diesem 15. September 2016 in Koblenz.

(Quelle: Polizeipräsidium Koblenz: Erste Auflage der Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck, 15.09.2016)

Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck in Koblenz - eine Fachtagung der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Hochschule Koblenz

Heute finden an der Hochschule in Koblenz die Sicherheitsgespräche am Deutschen Eck statt, eine Kooperationsveranstaltung der Hochschule der Polizei (HdP) des Landes Rheinland-Pfalz und des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz.

Die terroristische Bedrohung ist in Paris und Brüssel real geworden und führt ebenso wie die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht von Köln zur Verunsicherung der Bevölkerung. Der Ruf nach Sicherheit wird lauter, doch zu welchem Preis ? Die Polizei ist in Spannungsfeldern gefordert.
In einem Kooperationsprojekt wollen die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und die Hochschule Koblenz eine differenzierte Betrachtung durch interdisziplinäre Expertise vornehmen, fernab von Populismus und Aktionismus, für Akteure im Feld der Inneren Sicherheit.
Der rheinland-pfälzische Ansatz beruht auf einer Fortentwicklung der bürgernahen Polizeiarbeit. Dieser Ansatz ist nicht zu verwechseln mit einer “naiven oder weichen” Polizei.
Die aktuellen Ereignisse zeigen: Nur zusammen mit den Netzwerkpartnern, der kommunalen Familie, nicht-staatlicher Organisationen sowie mit Unterstützung einer wachsamen Zivilgesellschaft können die Sicherheitsbehörden den Angriff auf unsere freiheitliche Welt und Werte mit offenen Flanken abwehren.

Mittwoch, 14. September 2016

Eine immer größer werdende Kluft zwischen Stadt und Land. Zwei Millionen Wohnungen stehen leer, gleichzeitig werden Millionen Wohnungen gebraucht
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Dienstag, 13. September 2016

Hartz IV: Die "Aufstocker" zwischen großen Zahlen und interessanten Verschiebungen
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Interview zum Thema "Hartz IV: Die Bundesregierung zahlt 10 Milliarden Euro an Aufstocker" in der Sendung "SWR2 Aktuell - Wirtschaft" (SWR 2) am 13.09.2016
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Montag, 12. September 2016

Schrottimmobilien inmitten mehrdimensionaler Geschäftsmodelle rund um die Armut, mit Zuwanderern und - auch - durch Zuwanderer
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Sonntag, 11. September 2016

Der Fußabdruck sozialer Ungleichheit im Energieverbrauch. Unten bleibt unten, oben bleibt oben. Aber auch kritisch heißt nicht weniger
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Samstag, 10. September 2016

Wenn Hartz IV bedarfsgemeinschaftlich "ansteckend" wird - aber nicht für jeden. Nachtrag zur Kommentierung der neuen Hartz IV-Entscheidung des BVerfG
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Donnerstag, 8. September 2016

Von Verstopfungen, Bagatellfällen und einem Minusgeschäft in der Notaufnahme. Und von der seit Ewigkeiten kritisierten "Schnittstelle" zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.
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Interview zum Thema "Zahl der Leiharbeiter erreicht Höchststand" in der Sendung "Stand der Dinge" (SR 1 Europawelle) am 08.09.2016

Mittwoch, 7. September 2016

Das Bundesverfassungsgericht fordert elterlich-monetäre Solidarität mit den Kindern und fördert zugleich die Auflösung der familiären Bande? Ein Kommentar zum Beschluss 1 BvR 371/11
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Dienstag, 6. September 2016

Pflegestützpunkte: Sinnvolle Notwendigkeit oder eine sich bürokratisierende Fehlinvestition? Über das nicht nur institutionelle Gerangel im Umfeld des Pflegestärkungsgesetzes III
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06.09.2016, Boppard

Erneut eine „Hartz IV-Reform“. Oder (noch nicht einmal) ein Reförmchen? Das 9. SGB II-Änderungsgesetz und die (ungelösten) Systemfragen in der Grundsicherung

Vortrag auf dem Führungskräfteworkshop Jobcenter Bonn

Montag, 5. September 2016

Häusliche Betreuung und Pflege: Eine völlig berechtigte Skandalisierung, wenn hier "Sklavinnen" unterwegs sind. Aber zugleich die bohrende Frage: Was tun?
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Samstag, 3. September 2016

Scheinselbständige "Pioniere in Weiß"? Wenn der Notarzt auf Honorarbasis arbeitet, bleibt das Blaulicht aus. Nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern droht ein Kollaps
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Freitag, 2. September 2016

Wo soll das enden? Übergewichtige und Ganzkörpertätowierte könnte man doch auch ... Ein Kommentar zum "sozialwidrigen Verhalten", das die Jobcenter sanktionieren sollen.
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Mittwoch, 31. August 2016

Ältere Kinder essen einfach mehr als jüngere und die ganz Kleinen haben genug? Zur Anhebung der Hartz IV-Regelsätze 2017
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